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Wir informieren Sie über die aktuellen Ereignisse.

„Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat einer einmaligen Kraftanstrengung zugestimmt und dürfte permanente gemeinsame EU-Schulden erhalten“, von Christoph G. Schmutz (29.07.2020)

Nach der Coronavirus-Krise soll ein Konjunkturprogramm von 750 Mrd. € die Wirtschaft in der EU wieder auf Kurs bringen. Es ist als einmaliges und vorübergehendes Instrument gedacht. Doch die Macht der Gewohnheit sowie die Rückzahlungsmodalitäten dürften es zu einer permanenten Einrichtung werden lassen.

„Migration darf kein Tabuthema sein – wer die Probleme verschweigt, verschlimmert sie“ von Eric Gujer (31.07.2020)

Früher waren Stammbaum-Recherchen ein unschuldiger Zeitvertreib für Hobbyhistoriker. Seit junge Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund in Stuttgart und Frankfurt am Main Polizisten angriffen, hat sich das geändert. Seither sind Stammbaum-Recherchen ein politisches Minenfeld. Einzelne Zeitungen und Politiker warfen die übliche Empörungs-Maschinerie an, die sich erst entrüstet und sich dann mit den Fakten beschäftigt, weil der Stuttgarter Polizeipräsident angeblich die Stammbäume der Randalierer untersuchen lassen wollte.

„Corona-Hilfen: Italiens Außenminister denkt laut über Steuergeschenke nach“, von Dominik Straub (28.05.2020)

Da kann man sich nur wundern: „Wenn wir die Krise bewältigen wollen, dann müssen wir die Steuern senken: Das ist die Priorität. Lasst uns einen Teil des Geldes aus dem Wiederaufbaufonds zur Reduktion der Steuerbelastung verwenden“, schreibt Italiens Außenminister Luigi Di Maio auf seiner Facebook-Seite. Der 33-Jährige ist Mitglied der Fünf-Sterne-Protestbewegung, der größten Regierungspartei in Rom. Auch Finanzminister Roberto Gualtieri vom sozialdemokratischen Koalitionspartner PD soll Sympathien für diese Idee hegen, schrieben am Donnerstag italienische Medien. Regierungschef Giuseppe Conte hat zu Di Maios Forderung bisher nicht Stellung genommen.

„Die richtige Idee für Europa: Markt statt Macht“, von Rainer Fassnacht (Fr. 24.07.2020)

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, der deutschen Medienberichterstattung über den Stand der Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien (GB) zu folgen. Demnach weigern sich die Briten nach ihrem Austritt, die EU-Standards weiterhin zu übernehmen. Dies wurde als etwas Negatives dargestellt, obwohl genau dies – die Beibehaltung nationaler Besonderheiten – ein Treiber für den Austritt war.

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