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Wir informieren Sie über die aktuellen Ereignisse.

„Migration darf kein Tabuthema sein – wer die Probleme verschweigt, verschlimmert sie“ von Eric Gujer (31.07.2020)

Früher waren Stammbaum-Recherchen ein unschuldiger Zeitvertreib für Hobbyhistoriker. Seit junge Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund in Stuttgart und Frankfurt am Main Polizisten angriffen, hat sich das geändert. Seither sind Stammbaum-Recherchen ein politisches Minenfeld. Einzelne Zeitungen und Politiker warfen die übliche Empörungs-Maschinerie an, die sich erst entrüstet und sich dann mit den Fakten beschäftigt, weil der Stuttgarter Polizeipräsident angeblich die Stammbäume der Randalierer untersuchen lassen wollte.

„Corona-Hilfen: Italiens Außenminister denkt laut über Steuergeschenke nach“, von Dominik Straub (28.05.2020)

Da kann man sich nur wundern: „Wenn wir die Krise bewältigen wollen, dann müssen wir die Steuern senken: Das ist die Priorität. Lasst uns einen Teil des Geldes aus dem Wiederaufbaufonds zur Reduktion der Steuerbelastung verwenden“, schreibt Italiens Außenminister Luigi Di Maio auf seiner Facebook-Seite. Der 33-Jährige ist Mitglied der Fünf-Sterne-Protestbewegung, der größten Regierungspartei in Rom. Auch Finanzminister Roberto Gualtieri vom sozialdemokratischen Koalitionspartner PD soll Sympathien für diese Idee hegen, schrieben am Donnerstag italienische Medien. Regierungschef Giuseppe Conte hat zu Di Maios Forderung bisher nicht Stellung genommen.

„Die richtige Idee für Europa: Markt statt Macht“, von Rainer Fassnacht (Fr. 24.07.2020)

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, der deutschen Medienberichterstattung über den Stand der Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien (GB) zu folgen. Demnach weigern sich die Briten nach ihrem Austritt, die EU-Standards weiterhin zu übernehmen. Dies wurde als etwas Negatives dargestellt, obwohl genau dies – die Beibehaltung nationaler Besonderheiten – ein Treiber für den Austritt war.

„Volkswirtschaftslehre für Einsteiger – Teil 3“, von Markus Ross (Mi, 22.07.2020)

In dieser Artikelserie in drei Folgen geht es darum, Schülern, jungen Menschen und Erwachsenen, die sich noch nicht mit dem Thema ‚Wie funktioniert unsere Wirtschaft, wo kommt unser Wohlstand her‘ beschäftigt haben, einen leichten Einstieg in das Thema zu verschaffen und ein Grundwissen zu vermitteln. Hierfür bedarf es keiner mathematischen Formeln und es muss nichts auswendig gelernt werden. Es geht allein darum, bestimmte grundlegende Zusammenhänge des menschlichen Handelns zu verstehen. Geschichtliche Kenntnisse, zum Beispiel zur Herkunft des Geldes, helfen beim Verständnis.

“ Historische Singularität“, von Jürgen Fritz (Di, 21.07.2020)

Wir erleben derzeit etwas, was es wohl nie zuvor in der Menschheits-, ja überhaupt in der Naturgeschichte gab. Wir sehen eine Kultur, die mehr ist als das: eine Zivilisation, welche für hunderte Millionen so attraktiv ist, dass sie an den Früchten dieser Zivilisation, welche sie selbst hervorzubringen, nicht fähig sind, gerne partizipieren möchten. Diese Zivilisation hat aber zugleich einen Grad der Verfeinerung erreicht, dass sie nun gleichsam beginnt, sich nicht gegen das Unzivilisierte zu wenden, sondern gegen sich selbst. Wie ist das möglich? Wie konnte es soweit kommen?

„New Kosovo Indictment Is a Reminder of Bill Clinton’s Serbian War Atrocities“, von James Bovard (Sa. 18.07.2020)

President Bill Clinton’s favorite freedom fighter just got indicted for mass murder, torture, kidnapping, and other crimes against humanity. In 1999, the Clinton administration launched a 78-day bombing campaign that killed up to fifteen hundred civilians in Serbia and Kosovo in what the American media proudly portrayed as a crusade against ethnic bias. That war, like most of the pretenses of US foreign policy, was always a sham.

„Das karolingische Zeitalter der EU ist vorbei, der Schritt in die Transferunion getan“, von Thomas Schmid (Mi.22.07.2020)

Das Urteil, ob eine Stunde historisch war, sollte man kommenden Generationen überlassen. Den Zeitgenossen fehlt der Blick in die Tiefe. So gesehen, ist es kein gutes Omen, dass die EU-Kommissionspräsidentin, der französische Staatspräsident und andere sich nach dem längsten Gipfel in der Geschichte der europäischen Gemeinschaft umgehend selbst bescheinigten, Großes geleistet und Geschichte geschrieben zu haben. Die EU, sagte Ursula von der Leyen nach dem Ende des Gipfels mit Pathos, habe bewiesen, dass sie in der Lage sei, groß zu denken. Thomas Schmid resümiert und kommentiert den EU-Gipfel.

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